MAGIA MUNDI
Festival für Erzählkunst & Lauschkultur

 

Kooperationsprojekt des Fördervereins für Erzählkunst und Lauschkultur und der Projektschmiede gemeinnützige GmbH


Unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Eva-Maria Stange,
Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

 

Festival und Verein.

 

MAGIA MUNDI geht hervor aus dem Erzählkunstfestival "Lange Nacht der Märchen", das 2006 und 2007 jeweils am 2. Septemberwochenende im Schlosspark Grillenburg stattfand und dem Zyklus der vier Elemente folgte: Nach der ersten Märchennacht "Im Reich des Feuervogels" 2006 erzählte das Fest im letzten Jahr "Vom Wasser des Lebens". Aufgrund von Sanierungsarbeiten in Grillenburg und Umstrukturierungen haben wir für das nächste Erzählkunstfestival zum Thema "ERDE" 2009 einen neuen Ort gesucht und im Klosterpark Altzella bei Nossen gefunden.

Im September 2008 gründeten wir den Verein "Erzähl mir was! Verein zur Förderung von Erzählkunst und Lauschkultur".

Der Verein widmet sich spannenden Projekten zum Erzählen und Lauschen, insbesondere der langfristigen Etablierung des Festivalzyklus, und will auf diese Weise eine Zuhör- und Wahrnehmungskultur im privaten als auch öffentlichen Raum fördern.
Er besteht aus Mitgliedern des großteils ehrenamtlich arbeitenden Vorbereitungskreises des Erzählfestivals, Erzählern, Musikern und freien Künstlern, Sozial- und Umweltpädagogen und weiteren Interessierten. Der Verein widmet sich ausdrücklich der Förderung sowohl des Erzählens als auch des Zuhörens und bietet eine Plattform für professionelle Erzähler wie für Laien.

Warum Erzählen?

 

Das Erzählen ist eine der ältesten Kulturtechniken und verbindet Menschen auf ganz einfache Weise, es ist direkte Kommunikation, aktive Philosophie und Weltaneignung, persönliche Zuwendung und herausfordernde Provokation zugleich. Im gesprochenen Wort Geschichten zu erzählen ist ein wesentlicher Teil des Menschseins. Erzählen öffnet auf ganz besondere Weise assoziative Räume – über innere Bilder.
Märchen und Geschichten sind tradiertes Kulturgut, bedeuten Verwurzelung, Balsam für die Seele und Erbauung für Menschen jeden Alters. Märchen berühren, schockieren, halten einen Spiegel vor, machen sich lustig, laden ein zur Identifikation, zur Auseinandersetzung und zum Widerspruch. Vor allem aber können sie eines: sie sind in der Lage tief zu berühren, zu verzaubern.
Erzähler und Erzählerinnen wenden sich ihrem Publikum meist auf gleicher Augenhöhe zu. Sie erzählen nicht "von oben herab", sondern im Kreise der Zuhörer. Erzählen ist dadurch weniger "Hoch"kultur, sondern geschieht aus dem sozialen Leben heraus und ist eine Volkskunst im besten Sinne. Häufig ist sie im Zeitalter der Medien und der Schnelllebigkeit nicht mehr anzutreffen. Ein guter Grund, sie zu pflegen!
Das Gegenstück zum Erzählen ist das Zuhören. Es fördert Qualitäten wie Fantasie, aufmerksames Wahrnehmen und Einfühlungsvermögen, die zugleich Bildungsziele sozialer und ökologischer Bildung sind.

 

In Zusammenarbeit mit Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen.


Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

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